{"id":483,"date":"2023-06-04T15:36:26","date_gmt":"2023-06-04T13:36:26","guid":{"rendered":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/neu\/?page_id=483"},"modified":"2026-03-04T10:53:19","modified_gmt":"2026-03-04T09:53:19","slug":"kinderkrippe-mr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/startseite\/kita-hand-in-hand\/kinderkrippe-mr\/","title":{"rendered":"Kinderkrippe MR"},"content":{"rendered":"\t\t<div data-elementor-type=\"wp-page\" data-elementor-id=\"483\" class=\"elementor elementor-483\" data-elementor-post-type=\"page\">\n\t\t\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-6990ddf elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"6990ddf\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-39e6949\" data-id=\"39e6949\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-1cae577 elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"1cae577\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Anmeldebogen-Krippe.pdf\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Anmeldeunterlagen (download PDF)<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-a7385e7 elementor-align-center elementor-widget elementor-widget-button\" data-id=\"a7385e7\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"button.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-button-wrapper\">\n\t\t\t\t\t<a class=\"elementor-button elementor-button-link elementor-size-sm\" href=\"\">\n\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-content-wrapper\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<span class=\"elementor-button-text\">Hier geht es zu den R\u00e4umlichkeiten<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/span>\n\t\t\t\t\t<\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-ca72f93 elementor-widget elementor-widget-heading\" data-id=\"ca72f93\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"heading.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t<h2 class=\"elementor-heading-title elementor-size-xl\">Kinderkrippe Markt Rettenbach<\/h2>\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-7489efab elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"7489efab\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-32dc6453\" data-id=\"32dc6453\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap elementor-element-populated\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-element elementor-element-566433a elementor-widget elementor-widget-text-editor\" data-id=\"566433a\" data-element_type=\"widget\" data-e-type=\"widget\" data-widget_type=\"text-editor.default\">\n\t\t\t\t<div class=\"elementor-widget-container\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<h1>LIEBE ELTERN, LIEBE LESER(INNEN) UND INTERESSIERTE,<\/h1><p>wir begr\u00fc\u00dfen Sie ganz herzlich in unserer Krippe \u201eHand in Hand\u201c und laden Sie ein, sich mit dieser Konzeption einen Einblick in unsere Einrichtung zu verschaffen.<\/p><p>Wir Fachkr\u00e4fte in der Krippe sehen uns als Teil unserer Kindertagesst\u00e4tte, arbeiten vertrauensvoll mit den Kolleginnen zusammen und lehnen uns in unserer p\u00e4dagogischen Ausrichtung eng an die konzeptionellen Grunds\u00e4tze des Kindergartens an. Aus diesem Grund trifft die gesamte Ihnen vorliegende Konzeption auch f\u00fcr unsere Krippengruppe zu. Wir verfolgen die gleichen Ziele, was die p\u00e4dagogische Arbeit mit den Kindern angeht und bef\u00fcrworten die Zusammenarbeit mit den Eltern.<\/p><p>Im Vordergrund steht immer, dass sich die Kinder bei uns in der Krippe wohlf\u00fchlen und die Eltern \u00fcberzeugt sind, dass ihr Kind in unserer Einrichtung am besten aufgehoben ist.<\/p><p>Daher legen wir gro\u00dfen Wert auf eine intensive Zusammenarbeit den Eltern und einen offenen und ehrlichen Umgang miteinander. Die freundliche Begegnung zwischen Eltern und Personal ist hilfreich f\u00fcr den Aufbau einer guten Atmosph\u00e4re, die von gegenseitigem Vertrauen und Verst\u00e4ndnis gepr\u00e4gt ist.<\/p><p>Unser Schwerpunkt liegt nat\u00fcrlich auf der p\u00e4dagogischen Arbeit mit den Kindern. Dazu geh\u00f6ren neben der Befriedigung der Grundbed\u00fcrfnisse der Krippenkinder das ausgiebige Spielen, Basteln und Werkeln, Singen, Kuscheln, Entdecken und Bewegen.<\/p><p>Unser Ziel ist es, eine gesunde Balance zwischen der individuellen Betreuung, die den Bed\u00fcrfnissen jedes einzelnen Kindes entspricht, und der behutsamen Begleitung der Kinder von der \u201ekleinen\u201c Krippengruppe zur \u201egro\u00dfen\u201c Kindergartengruppe zu schaffen.<\/p><p>Viel Freude beim Lesen w\u00fcnscht Ihnen Ihr Kita-Team \u201eHand in Hand\u201c.<\/p><h1>KINDER UND GRUPPE<\/h1><p>Unsere Krippe k\u00f6nnen 29 Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren besuchen.<\/p><h2>ANGEBOTE F\u00dcR DIE KINDER IM GRUPPENRAUM<\/h2><p>Kinder erfahren die Welt \u00fcber ihren K\u00f6rper und ihre Sinne. Dazu brauchen sie eine \u201esinnliche\u201c Umgebung, die mit allem Notwendigen ausgestattet ist, um neugierig ihre Umgebung erforschen zu k\u00f6nnen, die K\u00f6rperwahrnehmung zu \u00fcben und ihre Geschicklichkeit zu entwickeln. Wir richten \u201eR\u00e4ume\u201c im Raum ein, verschiedene Ebenen, Ruheinseln, Bewegungsbereiche.<\/p><p><strong>Gruppenraum<\/strong><\/p><p>Im Gruppenraum finden die Kinder die verschiedensten Spiel- und Besch\u00e4ftigungsmaterialien, welche die unterschiedlichsten Entwicklungsbereiche der Kinder ansprechen und f\u00f6rdern.<\/p><p><strong>K\u00fcche und Essbereich<\/strong><\/p><p>In diesem Bereich findet f\u00fcr die Kinder die gemeinsame Brotzeit \/ das gemeinsame Mittagessen statt. Jederzeit haben die Kinder auch die M\u00f6glichkeit hier etwas zu trinken.<\/p><p><strong>Baubereich<\/strong><\/p><p>Hier k\u00f6nnen die Kinder mit einer gro\u00dfen Auswahl an Bausteinen, Naturmaterialien, Fahrzeugen und Konstruktionsmaterialien experimentieren.\u00a0<\/p><p><strong>Lesebereich<\/strong><\/p><p>Im Lesebereich haben die Kinder je nach Bed\u00fcrfnis die M\u00f6glichkeit, Bilderb\u00fccher anzuschauen, zu kuscheln, sich auszuruhen oder sich zur\u00fcckzuziehen.<\/p><p><strong>Rollenspielbereich<\/strong><\/p><p>In einer kleinen Kinderk\u00fcche und mit verschiedenen Verkleidungen k\u00f6nnen die Kinder in andere Rollen schl\u00fcpfen und dadurch Eindr\u00fccke gewinnen und Erlebnisse verarbeiten.<\/p><h2>ANGEBOTE F\u00dcR DIE KINDER AUSSERHALB DES GRUPPENRAUMS<\/h2><p><strong>Atelier<\/strong><\/p><p>In diesem Raum k\u00f6nnen die Kinder ihrer Kreativit\u00e4t freien Lauf lassen. Sie haben die M\u00f6glichkeit, mit verschiedenen Farben und Materialien zu experimentieren.<\/p><p><strong>Snoezelenraum<\/strong><\/p><p>Im R\u00fcckzugsraum k\u00f6nnen die Kinder zur Ruhe kommen und sich von Licht- und Farbeffekten verzaubern lassen.<\/p><p><strong>Bewegungsflur<\/strong><\/p><p>In unserem Flur ist gen\u00fcgend Raum f\u00fcr die Kinder, sich ausgiebig zu bewegen. Sie haben die M\u00f6glichkeit mit Fahrzeugen, H\u00fcpftieren usw. das Bewegungsbed\u00fcrfnis auszuleben. Am Kletterturm k\u00f6nnen sie ihre motorischen F\u00e4higkeiten erweitern.<\/p><p><strong>Schlafraum<\/strong><\/p><p>Hier k\u00f6nnen sich die Kinder zu ihren individuellen Schlafzeiten ausruhen.<\/p><p><strong>Waschraum \/ Wickelraum \/ Kindertoiletten<\/strong><\/p><p>Neben der kindgerechten Ausstattung der Sanit\u00e4rr\u00e4ume wie dem Wickeltisch und den Kindertoiletten finden die Kinder in unserem Waschraum auch einen Wasserbereich und Waschrinnen, die auf unterschiedlicher H\u00f6he angebracht sind. Diese Waschrinnen bieten Kindern mehr M\u00f6glichkeiten, sich spielerisch mit dem Element Wasser zu besch\u00e4ftigen.<\/p><p><strong>Garten<\/strong><\/p><p>Die Kinder k\u00f6nnen sich im Garten mit unterschiedlichen Fahrzeugen fortbewegen, im Sandkasten buddeln, in einem Vogelnest schaukeln und dort vielf\u00e4ltige Bewegungsabl\u00e4ufe trainieren.\u00a0<\/p><p>Dem Spielen der Kinder messen wir eine ganz besondere Bedeutung zu und geben diesem in unserem Krippenalltag viel Raum und Zeit. Wir gestalten eine anregende Umgebung und Freir\u00e4ume zu vielf\u00e4ltigem Spiel.<\/p><p>Im offenen Spiel w\u00e4hlen sich die Kinder ihr Spielmaterial und ihre Spielpartner selbst aus, setzen sich eigenst\u00e4ndig Ziele und Spielaufgaben und bestimmen den Verlauf und die Dauer des Spiels. Wir ermuntern die Kinder, eigene Spielideen zu entwickeln und stehen als Ansprechpartner und Ratgeber zur Verf\u00fcgung. Je nach Entwicklungsstand unterst\u00fctzen wir die Kinder, falls erforderlich, beim Aushandeln von Vereinbarungen und helfen bei Konflikten.<\/p><p>Das Spiel ist in besonderer Weise ein selbstbestimmtes Lernen mit allen Sinnen, mit starker emotionaler Beteiligung, mit geistigem und k\u00f6rperlichem Einsatz. Es ist ein ganzheitliches Lernen, weil es die ganze Pers\u00f6nlichkeit fordert und f\u00f6rdert.<\/p><p>Im Spiel lernen die Kinder freiwillig und mit Spa\u00df, aber ohne Versagens\u00e4ngste. Im Spiel stellen sie sich ihre Fragen selbst und erfinden dazu die Antworten. Das entspricht zugleich dem Prinzip der F\u00f6rderung von Bildung und Weltverst\u00e4ndnis. Das Spiel ist die M\u00f6glichkeit f\u00fcr Kinder, sich mit anderen auseinanderzusetzen, ihre Eigenheiten, ihre St\u00e4rken und Schw\u00e4chen zu entdecken und zu respektieren und damit selbst vertrauter zu werden. Sie gewinnen Selbstvertrauen.<\/p><h1>P\u00c4DAGOGISCHE ANGEBOTE UND AKTIONEN IM KRIPPENALLTAG<\/h1><p>Neben dem freien Spiel finden in unserem Krippenalltag auch gelenkte p\u00e4dagogische Angebote und abwechslungsreiche Aktionen f\u00fcr die Kinder statt.<\/p><p><strong>Freispielangebote<\/strong><\/p><p>Freispielangebote unterst\u00fctzen die Kinder in den verschiedensten Bereichen ihrer Entwicklung und erm\u00f6glichen ihnen unterschiedlichste Wahrnehmungserfahrungen. Wir bieten w\u00e4hrend des Freispiels zum Beispiel:<\/p><ul><li>Angebote im kreativen Bereich wie Umgang mit unterschiedlichen Farben und Materialien (z.B. Fingerfarbe, Kleister)<\/li><li>Angebote, die die Sinne der Kinder ansprechen wie ein B\u00e4llebad, das mit verschiedenen Materialien bef\u00fcllt werden kann<\/li><li>Angebote mit dem Element Wasser<\/li><li>Angebote neuer, abwechslungsreicher Spielm\u00f6glichkeiten mit variablem Aufforderungscharakter<\/li><\/ul><p>Wir f\u00fchren im Freispiel weitere Spielm\u00f6glichkeiten ein und geben Impulse, die die Kinder zu neuen Ideen anregen (Material, das zum Experimentieren, zur Bewegung, zum Gestalten auffordert usw.).<\/p><p><strong>Morgenkreis\/ Angebote in Kleingruppen<\/strong><\/p><p>Nachdem morgens alle Kinder in der Krippengruppe angekommen sind, treffen wir uns zu einem kleinen Morgenkreis und beginnen unseren Tag mit einem gemeinsamen Lied, Gedicht, o. \u00c4. Daran schlie\u00dft sich meist ein kurzes Angebot an die Kinder an, das sich aus einem aktuellen Projekt oder dem Jahreskreislauf ergibt wie z.B. der Geburtstag oder Namenstag eines Kindes, eine (religi\u00f6se) Geschichte, ein Bilderbuch, Lied oder Fingerspiel.\u00a0<\/p><p>Neben dem Morgenkreis treffen sich die Kinder im Verlauf des Krippenvormittages je nach Alter und Entwicklungsstand auch in Kleingruppen zu verschiedensten Angeboten, die unterschiedlichen Bereiche ansprechen:<\/p><ul><li>Naturwissenschaft und Technik (kleine erste Experimente)<\/li><li>Mathematik (z.B. Farben, Formen)<\/li><li>Musikalische Bildung (z.B. Lieder, Klanggeschichten)<\/li><li>Werte, Religion und soziale Beziehungen (religi\u00f6se Angebote, soziale Themen)<\/li><li>Sprachliche Bildung und Erziehung (z.B. Bilderb\u00fccher, Geschichten)<\/li><li>Werte, Religion und soziale Beziehungen (religi\u00f6se Angebote, soziale Themen)<\/li><\/ul><p><strong>Geburtstag und Namenstag der Kinder<\/strong><\/p><p>Der Geburtstag ist im Kinderleben ein sehr wichtiger Tag, bei dem das Kind im Mittelpunkt stehen soll. Der Geburtstag wird bei uns in der Krippengruppe mit der ganzen Gruppe gefeiert. Jedes Geburtstagskind bekommt ein kleines Geschenk und die anderen Kinder erhalten eine kleine Nascherei. Auch feiern wir den Namenstag jedes Kindes.<\/p><p><strong>Turnen<\/strong><\/p><p>Wir haben die M\u00f6glichkeit, den Bewegungsraum des Kindergartens mitzubenutzen. Je nach Alter und Entwicklungsstand der Kinder gehen wir zum Bewegungsangebot in den Turnraum. Jede Bewegungsstunde ist anders aufgebaut, d.h. es werden verschiedene Ger\u00e4te und abwechslungsreiche Materialien zur Verf\u00fcgung gestellt, um den Kindern Abwechslung und vielf\u00e4ltigste Bewegungserfahrungen zu erm\u00f6glichen.<\/p><h1>Bildungs- und Erziehungsschwerpunkte<\/h1><h2><strong>Die Eingew\u00f6hnungszeit in der Krippe<\/strong><\/h2><p>Unser besonderes Augenmerk in der Krippengruppe liegt auf der individuellen Eingew\u00f6hnungszeit jedes Kindes. Nur wenn jedes einzelne Kind wirklich bei uns angekommen ist und der Aufbau einer sicheren Bindung zur individuellen Bezugsperson gelungen ist, kann sich das Krippenkind bei uns wohlf\u00fchlen und die M\u00f6glichkeiten, die ihm offenstehen, nutzen.\u00a0<\/p><p>F\u00fcr Kinder und Eltern gilt es die neue Umgebung kennen zu lernen, erstes Vertrauen zu fassen und erste Kontakte zu kn\u00fcpfen. Im Vordergrund steht der Bindungsaufbau zur Fachkraft als neue Bezugsperson.<\/p><p>Damit diese Eingew\u00f6hnungsphase und vor allem der Bindungsaufbau gut gelingen kann, beziehen wir die Bed\u00fcrfnisse aller am Prozess Beteiligten mit ein und versuchen den \u00dcbergang als positive Lern- und Entwicklungsm\u00f6glichkeit zu gestalten.<\/p><p>Um dem Kind den \u00dcbergang in die Krippe zu erleichtern, gestalten die Eltern w\u00e4hrend der Eingew\u00f6hnung ein sog. ICH-Buch mit Fotos, in dem das soziale Umfeld des Kindes zu sehen ist.<\/p><p>Bei der Eingew\u00f6hnungsphase orientieren wir uns am partizipatorischen Eingew\u00f6hnungsmodell (Marjan Alemzadeh), dessen Hauptanliegen es ist, Kindern und Eltern einen stressfreien, sanften \u00dcbergang in Krippe oder Kita zu erm\u00f6glichen. Dieses Modell ist kein starres Konstrukt. Vielmehr bef\u00fcrworten wir ein Vorgehen, indem der Eingew\u00f6hnungsverlauf vom Kind, den Eltern und der Fachkraft aktiv von Tag zu Tag zusammen gestaltet wird. Im Partizipatorischen Eingew\u00f6hnungsmodell stehen die individuellen Bed\u00fcrfnisse der Eltern und Kinder im Mittelpunkt. Nicht jedes Kind braucht dasselbe Setting, um gut anzukommen. Auch kommen die Eltern mit unterschiedlichen Erfahrungen, Sorgen, Vorstellungen und (Familien-)Kulturen in eine Eingew\u00f6hnung. Hier bedarf es einer feinf\u00fchligen Fachkraft, die durch Wahrnehmendes Beobachten und eine wertsch\u00e4tzende Haltung gemeinsam mit Eltern und Kind den Prozess der Eingew\u00f6hnung gestaltet.<\/p><p>Die Eltern unserer Krippenkinder verpflichten sich mit der Unterschrift des Betreuungsvertrages zur Einhaltung der vorab mit dem Betreuungspersonal vereinbarten Regelungen zur Eingew\u00f6hnung.<\/p><p><strong>Grundphase (mindestens 3 Tage)<\/strong><\/p><p>In den ersten Tagen kommt ein Elternteil (wenn nicht m\u00f6glich eine andere enge Bezugsperson des Kindes) m\u00f6glichst immer zur gleichen Zeit \u00fcber den Zeitraum von ca. 1 Stunde mit dem Kind in unsere Krippengruppe.<\/p><p>Die Anwesenheit der vertrauten Person ist sehr wichtig, da sie dem Kind die n\u00f6tige Sicherheit gibt, sich auf \u201edas Neue und Fremde\u201c einzustellen und unbefangen darauf zuzugehen. An der \u201eHand\u201c der vertrauten Bezugsperson kann das Kind die neue Umgebung erforschen.<\/p><p>Die Erzieherin versucht \u00fcber Spielangebote oder \u00fcber eine Beteiligung am Spiel des Kindes vorsichtig ersten Kontakt aufzunehmen. Durch die Anwesenheit eines Elternteils haben wir au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit, viel \u00fcber die Gewohnheiten und Bed\u00fcrfnisse des Kindes zu erfahren.<\/p><p>Die Eltern verhalten sich an diesen Tagen eher passiv und dr\u00e4ngen das Kind auf keinen Fall, sich von ihnen zu entfernen. Die Aufgabe der Eltern ist es jetzt, der \u201esichere Hafen\u201c f\u00fcr die Kinder zu sein und es jederzeit zu akzeptieren, wenn das Kind ihre N\u00e4he sucht.\u00a0\u00a0 <em><u>\u00a0<\/u><\/em><\/p><p><strong>Erster Trennungsversuch<\/strong><\/p><p>An diesem Tag versuchen sich die Bezugspersonen zum ersten Mal f\u00fcr einen kurzen Zeitraum vom Kind zu trennen. Die Reaktion des Kindes ist der Ma\u00dfstab f\u00fcr die Dauer des Trennungsversuches (maximal 30 Minuten).<\/p><p>Die Erzieherin bewertet das Verhalten des Kindes in der ersten Trennungssituation und entscheidet \u00fcber die Dauer dieser Situation.<\/p><p>Sehr wichtig ist, dass sich die Eltern bewusst und erkennbar vom Kind verabschieden, damit sich das Kind nicht hintergangen f\u00fchlt und Vertrauen aufbauen kann. Die Eltern verweilen in dieser Zeit im Elternwarteraum.<\/p><p><strong>L\u00e4nge der Eingew\u00f6hnung<\/strong><\/p><p>Meist l\u00e4sst das Verhalten des Kindes in der ersten Trennungssituation schon R\u00fcckschl\u00fcsse f\u00fcr eine k\u00fcrzere oder l\u00e4ngere Eingew\u00f6hnungszeit zu. Die Dauer variiert zwischen 4 bis 6 Wochen.<\/p><p>Die Erzieherin beobachtet die Verhaltensweisen des Kindes bspw. in Belastungssituationen, in der Kontaktaufnahme zur Bezugsperson und bespricht mit ihr den weiteren Verlauf und die Dauer der Eingew\u00f6hnungsphase.<\/p><p><strong>Stabilisierungsphase<\/strong><\/p><p>Ab dem Tag der ersten Trennung nutzt die Erzieherin gemeinsam mit der Bezugsperson ihre Beobachtungen, um die Versorgung des Kindes zu \u00fcbernehmen (z.B. f\u00fcttern, wickeln, schlafen) und bietet sich als Spielpartner an. Wichtig ist, dass immer \u00f6fter die Erzieherin auf die Signale des Kindes reagiert und die Bezugsperson nur noch hilft, wenn das Kind die Erzieherin noch nicht akzeptiert.<\/p><p>Je nach Verhalten des Kindes in der ersten Trennungssituation wird die Trennungszeit in den n\u00e4chsten Tagen ausgedehnt oder erst wieder mit gemeinsamen Tagen in der Krippengruppe begonnen, bis der n\u00e4chste Trennungsversuch unternommen wird.<\/p><p><strong>Schlussphase<\/strong><\/p><p>Die Trennungszeit wird t\u00e4glich gesteigert. Das Kind baut Vertrauen auf, indem es erf\u00e4hrt, dass die vertraute Bezugsperson immer wieder kommt, auch wenn sie l\u00e4ngere Zeit wegbleibt. Diese Grundlage von Vertrauen ist wichtig, damit sich das Kind in der Einrichtung sicher und wohlf\u00fchlen kann. Die Eingew\u00f6hnung ist beendet, wenn das Kind die Erzieherin als \u201esichere Basis\u201c akzeptiert hat und sich von ihr tr\u00f6sten l\u00e4sst.<\/p><p>In dieser Phase m\u00fcssen die Eltern w\u00e4hrend der Trennungsphasen nicht mehr in der Einrichtung verbleiben. Wichtig ist aber, dass sie jederzeit erreichbar sind.<\/p><h2>Die Kinder erfahren, dass ihre Grundbed\u00fcrfnisse geachtet und erf\u00fcllt werden\u00a0<\/h2><p><strong>Individueller Tagesablauf<\/strong><\/p><p>Der Tagesablauf orientiert sich bei uns an den Bed\u00fcrfnissen und Interessen des einzelnen Kindes. Die Kinder werden in die Gestaltung des Tagesablaufes miteinbezogen. Jedes Kind kann so nicht nur sein Ankommen in der Einrichtung individuell gestalten, sondern auch sein Bed\u00fcrfnis nach Ruhe und Bewegung, N\u00e4he und Distanz, spielen mit wem es will und was das Kind interessiert und bewegt.<\/p><p>Situationsbedingt finden verschiedene Angebote wie Spazierg\u00e4nge, Gartenzeiten, Mal- und Bastelangebote, Morgenkreis statt. Dabei steht f\u00fcr uns der Leitsatz \u201eHilf mir, es selbst zu tun\u201c (Maria Montessori) im Mittelpunkt, um den Kindern so viel Unterst\u00fctzung wie n\u00f6tig zu geben, sie aber so selbstst\u00e4ndig wie m\u00f6glich agieren zu lassen.<\/p><p><strong>Freispiel<\/strong><\/p><p>Die Kinder k\u00f6nnen aus den vorhandenen Angeboten an Spielsachen und Spielm\u00f6glichkeiten ausw\u00e4hlen. Sie k\u00f6nnen selbst entscheiden, mit wem oder was sie wie lange spielen m\u00f6chten. In dieser Zeit werden immer wieder Aktivit\u00e4ten angeboten, z. B. Malaktionen, Kochen, Wahrnehmungs\u00fcbungen.<\/p><p>In der Freispielzeit gehen wir Erzieherinnen individuell auf die einzelnen Kinder ein, indem wir uns entsprechend ihrem Alter, ihren Entwicklungsstufen und ihren Interessen mit ihnen besch\u00e4ftigen.<\/p><p><strong>Sauberkeitserziehung \/ K\u00f6rperhygiene <\/strong><\/p><p>Unsere Krippengruppen besuchen Kinder im Alter von einem bis drei Jahren. Daher nehmen die Sauberkeitserziehung und K\u00f6rperhygiene einen hohen Stellenwert im p\u00e4dagogischen Alltag ein.<\/p><p>Die Kinder werden grunds\u00e4tzlich je nach Bedarf gewickelt. Dennoch gibt es zus\u00e4tzlich feste Wickelzeiten.<\/p><p>Sobald uns ein Kind Signale sendet, welche darauf hinweisen, dass es demn\u00e4chst vom Windeltr\u00e4ger zum Toiletteng\u00e4nger werden m\u00f6chte, beginnt f\u00fcr uns der zweite Teil der Sauberkeitserziehung. Der Verlauf der Windelfreiheit wird vom Kind selbst bestimmt, denn nur das Kind wei\u00df, wann es die pers\u00f6nliche Reife und das n\u00f6tige K\u00f6rperbewusstsein dazu hat und bereit ist, keine Windel mehr zu tragen. Wenn Sie zu Hause mit der Windelfreiheit begonnen haben, unterst\u00fctzen wir diese auch in der Einrichtung.<\/p><p>Aber nicht nur die Sauberkeitserziehung, sondern auch das selbstst\u00e4ndige H\u00e4nde- und Gesicht waschen oder Nase putzen geh\u00f6ren zur K\u00f6rperpflege dazu.<\/p><p>Beim H\u00e4ndewaschen werden die Kinder von uns begleitet, wir leiten sie zum geeigneten Zeitpunkt dazu an, dies selbst\u00e4ndig zu tun (nach dem Essen, nach dem Toilettengang, nach Bastelarbeiten, nach dem Spielen im Sandkasten etc.).<\/p><p><strong>Essen und Genie\u00dfen<\/strong><\/p><p>Die gemeinsame Brotzeit, die sich an den t\u00e4glichen Morgenkreis anschlie\u00dft wie auch das gemeinsame Mittagessen bedeuten f\u00fcr uns nicht nur Nahrungsaufnahme, vielmehr ist es ein gemeinschaftliches Ritual, was in einer gem\u00fctlichen und entspannten Atmosph\u00e4re stattfinden soll.<\/p><p>Wir bieten eine ausgewogene, regionale Brotzeit und verschiedene Getr\u00e4nke in der Krippe an und auch das Mittagessen wird frisch vor Ort zubereitet.<\/p><p>In den Essenssituationen k\u00f6nnen die Kinder entsprechend ihrem Entwicklungsstand viele Erfahrungen der Selbstbestimmung und Selbstst\u00e4ndigkeit sammeln.<\/p><p><strong>Ruhen und Schlafen <\/strong><\/p><p>Jedes Kind hat individuelle Bed\u00fcrfnisse nach Ruhe und Schlaf. Die Kinder finden bei uns im Gruppenraum und im Schlafraum R\u00fcckzugsm\u00f6glichkeiten. Wir ber\u00fccksichtigen individuelle Gewohnheiten und Schlafdauer jedes einzelnen Kindes.<\/p><h1>DIE KINDER ERHALTEN ALTERSSPEZIFISCHE UND ENTWICKLUNGSANGEMESSENE ANREGUNGEN UND MACHEN ERFAHRUNGEN IN DEN VERSCHIEDENSTEN BILDUNGSBEREICHEN<\/h1><p>Grunds\u00e4tzlich orientieren sich unsere Ziele und deren Umsetzung an den Zielen, die im gemeinsamen Teil der Konzeption verankert sind. Da es aber bei unseren \u201eKleinsten\u201c meist noch um Grunderfahrungen in den einzelnen Bereichen geht und sich die Umsetzung teilweise von der im Kindergarten unterscheidet, zeigen wir im Folgenden unsere Schwerpunkte auf.<\/p><p>In den ersten drei Lebensjahren experimentieren und erforschen Kinder mit gro\u00dfem Eifer. In dieser Zeit erwerben sie die wichtigsten Denkstrukturen, die sie f\u00fcr ihr gesamtes sp\u00e4teres Leben brauchen. Demnach ist es wichtig, Kindern bed\u00fcrfnisgerechte Lern- und Erfahrungsr\u00e4ume in der Krippe zu bieten.<\/p><p>Unser Ziel ist es bei den Kindern die verschiedenen Basiskompetenzen zu f\u00f6rdern und zu st\u00e4rken:<\/p><ul><li>Personale Kompetenzen wie Selbstwahrnehmung, motivationale, kognitive und physische Kompetenzen<\/li><li>Kompetenzen zum Handeln im sozialen Kontext wie gute Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen, Empathie, Kommunikationsf\u00e4higkeit, Kooperationsf\u00e4higkeit, Konfliktmanagement, Entwicklung von Werten und Orientierungskompetenz<\/li><li>Lernmethodische Kompetenz<\/li><li>Kompetenter Umgang mit Ver\u00e4nderungen und Belastungen<\/li><\/ul><p>Au\u00dferdem orientieren sich unsere Ziele an den themenbezogenen Bildungs- und Erziehungsbereichen nach dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan\/ Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in den ersten 3 Lebensjahren:<\/p><p><strong>KINDER STR\u00c4KEN \u2013 BINDUNG UND BEZIEHUNG ALS VORAUSSETZUNG F\u00dcR BILDUNG<\/strong><\/p><p>Kinder brauchen f\u00fcr ihre Entwicklung die k\u00f6rperliche N\u00e4he und gef\u00fchlvolle Zuwendung der Eltern und anderer Bezugspersonen.<\/p><p>Die Grundlage f\u00fcr sichere Bindungsbeziehungen ist die feinf\u00fchlige Zuwendung und Reaktion auf die Signale des Kindes. Sichere Bindungsbeziehungen erleichtern dem Kind die Erkundung seiner Umwelt, da es sich jederzeit Sicherheit bei Eltern und weiteren Bezugspersonen holen kann, wenn es an seine Grenzen st\u00f6\u00dft.<\/p><p>In sicheren Bindungsbeziehungen erlebt sich das Kind von Anfang an als aktiv und selbstwirksam, entwickelt ein positives Selbstbild, lernt seine Emotionen zu regulieren und entwickelt die Grundlagen f\u00fcr seine Kommunikationsf\u00e4higkeit.<\/p><p><strong>KINDER IN IHREN EMOTIONALEN UND SOZIALEN KOMPETENZEN ST\u00c4RKEN <\/strong><\/p><p>Kinder entwickeln in den unterschiedlichen Bildungsorten nicht nur kognitive Kompetenzen, sondern auch ihre emotionalen und sozialen Kompetenzen.<\/p><p>Lernen wird nicht nur als rein kognitiver Prozess betrachtet, sondern entschieden von sozialen und emotionalen Prozessen beeinflusst und moduliert. Soziale und emotionale Kompetenzen k\u00f6nnen in allen Bildungsbereichen gest\u00e4rkt werden: Sei es durch Projektarbeit, bei der gemeinsamen Bilderbuchbetrachtung oder in Alltagssituationen wie dem Wickeln oder dem Vorbereiten auf den Mittagsschlaf.<\/p><p><strong>KINDER IN IHREN KOMMUNIKATIVEN KOMPETENZEN ST\u00c4RKEN <\/strong><\/p><p>Kommunikative Kompetenzen werden als Schl\u00fcsselqualifikationen definiert. Sie sind grundlegende Voraussetzung f\u00fcr die emotionale und kognitive Entwicklung von Kindern und wesentlicher Bestandteil aller anderen Kompetenz- und Bildungsbereiche.<\/p><p>Kommunikative Kompetenzen entwickeln sich in der sprachlichen Interaktion. Noch bevor das Kind zu sprechen beginnt, wird im spielerischen Austausch mit einer Bezugsperson der Grundstein f\u00fcr die sp\u00e4tere kommunikative Kompetenz gelegt.<\/p><p>Zu den wirksamsten Formen der St\u00e4rkung der Sprachentwicklung z\u00e4hlen nachweislich das Vorlesen, sowie die gemeinsame Bilderbuchbetrachtung, vor allem wenn diese im Dialog gestaltet wird.<\/p><p>Eine gerade f\u00fcr sehr junge Kinder gut geeignete M\u00f6glichkeit, kommunikative Kompetenzen zu st\u00e4rken, ist die Auseinandersetzung mit Musik. Kinder handeln von Geburt an musikalisch. Mit Neugier und Faszination begegnen sie der Welt der Musik. Sie haben Freude daran, den Ger\u00e4uschen zu lauschen, T\u00f6nen und Kl\u00e4ngen in ihrer Umgebung zu lauschen, diese selbst zu produzieren, sowie die Klangeigenschaften von Materialien aktiv zu erforschen.<\/p><p>Voraussetzung zur St\u00e4rkung der Medienkompetenz ist ein Wissen dar\u00fcber, welche Medien im Alltag der Kinder eine Rolle spielen, wie sie Medien in ihr Spiel integrieren und \u00fcber welche Medien sie bereits verf\u00fcgen. Ein Zugang in den ersten Lebensjahren erfolgt sehr h\u00e4ufig auch \u00fcber H\u00f6rmedien, wobei schon vor dem H\u00f6ren eine Auseinandersetzung mit der Technik erfolgen kann.<\/p><p><strong>KINDER IN IHREN K\u00d6RPERBEZOGENEN KOMPETENZEN ST\u00c4RKEN<\/strong><\/p><p>Kinder in den ersten 3 Lebensjahren bewegen sich gerne und nutzen alle Sinne, um ihre Umwelt zu erkunden. Durch Bewegen, Tasten, H\u00f6ren, Schmecken, Sehen und Riechen macht das Kleinkind seine ersten Erfahrungen und gewinnt Einsichten in und \u00fcber \u201eseine\u201c Welt. Auch andere k\u00f6rperliche Bed\u00fcrfnisse wie Schlafen und Ruhen, Essen und Trinken oder Pflege stehen in diesem Altersbereich im Mittelpunkt des p\u00e4dagogischen Alltagsgeschehens.<\/p><p>Die k\u00f6rperbezogenen Kompetenzen werden gest\u00e4rkt, indem die Kinder Bewegungsbed\u00fcrfnisse erkennen und Bewegungserfahrungen sammeln, Fertigkeiten zur Pflege des eigenen K\u00f6rpers erwerben, ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr entwickeln, was K\u00f6rper und Geist guttut und der Gesundheit f\u00f6rderlich ist und das Essen als Genuss mit allen Sinnen erleben.<\/p><p>K\u00f6rperbezogene Kompetenzen nehmen auch in der kognitiven Entwicklung, in der Sprachentwicklung und in der sozialen und emotionalen Entwicklung einen zentralen Stellenwert ein.<\/p><p><strong>KINDER IN IHREN KOGNITIVEN UND LERNMETHODISCHEN KOMPETENZEN ST\u00c4RKEN<\/strong><\/p><p>Die ersten 3 Lebensjahre sind das Alter, in dem Kinder so viel und so schnell lernen wie sonst kaum mehr. S\u00e4uglinge und Kleinkinder sind aktive Forscher und Entdecker, die sich sehr interessiert und motiviert neues Wissen \u00fcber Objekte, Zusammenh\u00e4nge oder den Menschen aneignen.<\/p><p>Die Entwicklung kognitiver und lernmethodischer Kompetenzen spielt eine zentrale Rolle in der fr\u00fchkindlichen Bildung. Wenn Kinder schon in fr\u00fchen Jahren erfahren, dass es nicht nur Spa\u00df macht zu lernen, sondern dass sie selbst viel Einfluss darauf haben, wie sie am besten lernen, sind wichtige Grundlagen f\u00fcr das lebenslange Lernen gelegt.<\/p><p>Kognitive Kompetenzen umfassen ein breites Spektrum an sehr unterschiedlichen F\u00e4higkeiten wie die differenzierte Wahrnehmung, die Probleml\u00f6sekompetenz, Denkf\u00e4higkeit, Kreativit\u00e4t, Ged\u00e4chtnis und Aufmerksamkeit, die sich weiterentwickeln.<\/p><p>Lernmethodische Kompetenz stellt als eigene Basiskompetenz die Grundlage f\u00fcr lebenslanges Lernen dar. Dazu geh\u00f6ren die F\u00e4higkeiten neues Wissen bewusst und selbstgesteuert zu erwerben, das neue Wissen anzuwenden und zu \u00fcbertragen, aber auch die F\u00e4higkeit, das eigene Lernverhalten zu beobachten und aktiv zu regulieren.<\/p><p><strong>KINDER IN IHREM POSITIVEM SELBSTKONZEPT ST\u00c4RKEN<\/strong><\/p><p>Kinder mit einem positiven Selbstkonzept f\u00fchlen sich wertvoll, f\u00e4hig, wichtig und kompetent. Die k\u00f6rperliche und seelische Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualit\u00e4t eines Menschen h\u00e4ngen in entscheidendem Ma\u00dfe von der Ausbildung eines positiven Selbstkonzeptes ab, welches zugleich auch wichtige Voraussetzung zum kompetenten Umgang mit Ver\u00e4nderungen und Belastungen (Resilienz) darstellt.<\/p><p>Kinder, die sich als wertvoll und kompetent erachten, haben weniger Schwierigkeiten, auf andere zuzugehen und Kontakte zu kn\u00fcpfen.<\/p><p>Ein positives Selbstkonzept erleichtert die soziale Interaktion und das Zusammenleben mit anderen und gilt somit als Wegbereiter f\u00fcr die Entwicklung und St\u00e4rkung sozialer und emotionaler Kompetenzen.\u00a0<\/p><p>Das Selbstkonzept entwickelt sich durch wiederholte Interaktion mit (Bezugs-) Personen \u00fcber einen langen Zeitraum hinweg. Da Eltern und p\u00e4dagogische Fachkr\u00e4fte meist die ersten und wichtigsten Menschen im Leben des Kindes sind, ist es wesentlich, dass sie sich dem Einfluss ihrer eigenen Verhaltensweisen auf die Entwicklung des kindlichen Selbstkonzeptes bewusst sind und diesen Prozess fortw\u00e4hrend reflektieren.\u00a0\u00a0<\/p>\t\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<section class=\"elementor-section elementor-top-section elementor-element elementor-element-99d9c1d elementor-section-boxed elementor-section-height-default elementor-section-height-default\" data-id=\"99d9c1d\" data-element_type=\"section\" data-e-type=\"section\">\n\t\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-container elementor-column-gap-default\">\n\t\t\t\t\t<div class=\"elementor-column elementor-col-100 elementor-top-column elementor-element elementor-element-fdcf933\" data-id=\"fdcf933\" data-element_type=\"column\" data-e-type=\"column\">\n\t\t\t<div class=\"elementor-widget-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/section>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmeldeunterlagen (download PDF) Hier geht es zu den R\u00e4umlichkeiten Kinderkrippe Markt Rettenbach LIEBE ELTERN, LIEBE LESER(INNEN) UND INTERESSIERTE, wir begr\u00fc\u00dfen Sie ganz herzlich in unserer Krippe \u201eHand in Hand\u201c und [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":457,"menu_order":210,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"_EventAllDay":false,"_EventTimezone":"","_EventStartDate":"","_EventEndDate":"","_EventStartDateUTC":"","_EventEndDateUTC":"","_EventShowMap":false,"_EventShowMapLink":false,"_EventURL":"","_EventCost":"","_EventCostDescription":"","_EventCurrencySymbol":"","_EventCurrencyCode":"","_EventCurrencyPosition":"","_EventDateTimeSeparator":"","_EventTimeRangeSeparator":"","_EventOrganizerID":[],"_EventVenueID":[],"_OrganizerEmail":"","_OrganizerPhone":"","_OrganizerWebsite":"","_VenueAddress":"","_VenueCity":"","_VenueCountry":"","_VenueProvince":"","_VenueState":"","_VenueZip":"","_VenuePhone":"","_VenueURL":"","_VenueStateProvince":"","_VenueLat":"","_VenueLng":"","_VenueShowMap":false,"_VenueShowMapLink":false,"footnotes":""},"class_list":["post-483","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=483"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/483\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":16439,"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/483\/revisions\/16439"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/457"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/pg-markt-rettenbach.de\/startseite\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}