Erstkommunionkinder besichtigen Hostienbäckerei
Alle 31 Erstkommunionkinder aus unserer Pfarreiengemeinschaft hatten am 24. April schulfrei, um einen Ausflug unternehmen zu können. Der Tag begann mit einer gemeinsamen heiligen Messe, wo das Thema „Ihr seid meine Freunde“ noch einmal aufgegriffen wurde. Nach einer kleinen Pause und der zugehörigen Stärkung mit einer Breze fuhren wir gemeinsam zum Kloster Bonlanden, um die dortige Hostienbäckerei zu besichtigen.
Dort wurde vorgeführt, wie Hostien handgefertigt werden: wie eine Waffel per „Waffeleisen“ entsteht, so entstehen die Hostien mit einem heißen „Hostieneisen“. Dass es dabei zischt und dampft, verfolgten die Kinder mit großem Staunen. In das Hostieneisen eingeprägt sind dabei verschiedene Symbole, mit denen die Hostien dann verziert werden: Kreuz, Alpha und Omega, verschiedene Christuszeichen oder ein Fisch. Nach dem Backvorgang müssen die großen Oblaten einen Tag lang in einem Schrank befeuchtet werden, damit sie sich gut ausstanzen lassen. So viel Zeit gibt es bei einer Vorführung natürlich nicht – statt dessen wurde die große Oblate dann geteilt und alle durften ein Stück knusprige Hostie probieren.
Abgerundet wurde der Ausflug von einer „Entdeckertour“, wo an verschiedenen Stationen Aufgaben und Rätsel gelöst werden mussten. Die Lösung bekamen alle heraus: Greccio 1223. Das bedeutet: im italienischen Ort Greccio baute der heilige Franziskus 1223 die erste Weihnachtskrippe der Welt, eine Anspielung auf die dortige Krippenausstellung, die wir allerdings aus Zeitgründen nicht besuchten.
Ein Dank ergeht an unsere Pastoralreferentin Anette Stark, welche den Ausflug organisierte, und an die begleitenden Kommunionmütter, ohne die ein solcher Ausflug kaum durchführbar wäre. Am Ende fuhren alle glücklich, zufrieden und dankbar für das schöne Frühlingswetter wieder heim.
Alle Kommunionkinder mit den BegleiterInnen vor dem Kloster Bonlanden. Foto: PG Markt Rettenbach