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"Jumpe und Bete"

Ministrantenausflug in den Jumppark und nach St. Ottilien

Viel Spaß hatten unsere Ministranten auf ihrem diesjährigen Ausflug. Zuerst ging es in den Jump-Park nach Augsburg, wo unterschiedliche Trampoline, Kletterwände und Parcours den vollen körperlichen Einsatz erforderten. Das sommerliche Wetter tat sein Übriges, dass sich am Ende manche schweißüberströmt und ziemlich „ausgepowert“ (was man ihnen aber nicht ansah) zum Gruppenfoto aufstellten:

Nach dem „Jumpen“ ging es in die Erzabtei St. Ottilien. Dort trafen wir auf Pater Immanuel Lupardi, der vor kurzem sein Pastoralpraktikum in Ottobeuren verbrachte und bei uns in Markt Rettenbach seine Nachprimiz feierte. Er erzählte uns viel rund um das Kloster und zeigte jede Menge Interessantes: wie Mönche leben, darüber gab der Film „Willi wills wissen“ Auskunft. Die Erzabtei St. Ottilien selbst wurde 1887 gegründet mit dem Ziel, dass die Mönche in die Mission gehen sollten. Damals kauften die Gründer das ehemalige Schloss Emming, an welches eine Kapelle  angebaut war, die der heiligen Ottilia geweiht ist. Die Patronin der Kapelle wurde so zur Namensgeberin der Erzabtei. Mitte und Herz ist die 1903 eingeweihte Klosterkirche. Wie alle benediktinischen Klöster kann die Erzabtei sich selbst versorgen: eigene Quellen, eigene Stromversorgung, eine Schule und sogar einen eigenen Bahnhof gibt es dort. Ergänzend gibt es verschiedene Handwerksbetriebe und eine Druckerei (Eos-Verlag) auf dem Gelände. Für den Brandschutz sorgt eine eigene Feuerwehr. Mit Abstand am Faszinierendsten für unsere Minis war der landwirtschaftliche Betrieb mit 190 Melkkühen und einem Melkkarussell. 

So konnten unsere Ministranten auf ihrem Ausflug dem benediktinischen Motto „Bete und Arbeite“ nachspüren, und das noch in der spannenden Variante: „Jumpe und Bete“. 

Pater Immanuel Lupardi OSB gab uns viele Einblicke in die Erzabtei  St. Ottilien. Fotos: Guido Beck

Im Klostermuseum gab es viele Exponate aus der Mission zu bestaunen. Die ausgestopften Wildtiere dienten in der Anfangszeit dazu, die Mönche auf das vorzubereiten, was sie in fernen Ländern erwartete. Fotos: Guido Beck

Ein Highlight im Kloster St. Ottilien ist der landwirtschaftliche Betrieb. Im Stall leben 190 Milchkühe, die täglich zweimal durchs Melkkarussell gehen. Die Milch wird vor Ort in einem großen Tank zwischengelagert und pasteurisiert, bevor sie alle paar Tage vom Milchlaster abgeholt wird. Fotos: Guido Beck