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Crescentia-Wallfahrt zu Fuß und mit dem Rad

Aus Mindelheim und aus Markt Rettenbach kamen Fuß- und Radpilger auf den Spuren der heiligen Crescentia und trafen sich zu einer Andacht in Bickenried. Dort erinnerte der Mindelheimer Diakon Stefan Ludwig an den heiligen Franziskus und kam auf die Bedeutung des Bodens zu sprechen: von dem leben wir, von dem sind wir genommen und kehren eines Tages zu ihm zurück. Dies veranschaulichte er mit einer Handvoll mitgebrachten Ackerbodens. In einer Prozession zogen die Pilger dann anschließend vor das große Crescentiakreuz, wo sie sangen, beteten und sich an die Kaufbeurer Heilige erinnerten. Diese war 2001 vom damaligen Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen worden. Mit dem Segen der heiligen Crescentia entließ Pfarrer Beck alle wieder in Richtung Heimat. 

Zumindest die Radfahrer pflegten im Anschluss noch eine alte Wallfahrtstradition, nämlich das Einkehren. In der Gfällmühle ließen sie sich Kaffee, Kuchen und Getränke gut schmecken. Auch eine Verköstigung mit Hochprozentigem war einem Teil der Radgruppe noch vergönnt. Georg Hatzelmann gab zum Abschluss bei sich zu Hause in Wineden einen Schnaps aus, wofür ihm herzlich gedankt sei. 

Mindelheimer und Markt Rettenbacher Wallfahrer trafen sich in Bickenried bei Irsee zur Andacht und stellten sich anschließend unter dem dortigen Crescentiakreuz zum Gruppenbild auf. Foto: Barbara Mesch