Misereor – wozu spenden?
Alljährlich am 5. Fastensonntag sammeln wir die Kollekte für das Bischöfliche Hilfswerk Misereor. Was eigentlich soll das bringen, und was geschieht mit unseren Spenden?
Darauf gab Monika König von Misereor Bayern am 12. März in ihrem Vortrag eine Antwort. Das Hilfswerk unterstützt Projekte in Lateinamerika, Afrika, Asien und den pazifischen Inselstaaten (siehe Landkarte).
Wir stehen hinter der Arbeit von Misereor, weil wir als Christen den Grundsatz weltweiter Solidarität vertreten. Eine gerechtere Verteilung der Reichtümer sichert letztlich unseren eigenen Wohlstand. Wenn sich die Lebensumstände in allen Ländern bessern, verringert das Migration und Flucht – Entwicklungshilfe hat auch eine politische Dimension!
Das Geld kommt an; nur 7% des Haushalts verwendet Misereor für Verwaltung und Öffentlichkeitsarbeit. Der Großteil unserer Spenden fließt in die unterschiedlichsten Projekte. Sämtliche Maßnahmen unterliegen dabei einer strengen Qualitätskontrolle. Dieser Einsatz ist effektiv und bringt eine Verbesserung der Lebensverhältnisse in den unterstützten Ländern. Die Menschen dort werden in die Lage versetzt, auf eigenen Beinen zu stehen.
Im aktuellen Jahr 2025 steht die Misereor-Aktion unter dem Motto „Auf die Würde. Fertig. Los!“ Was in unserem Land durch das Grundgesetz garantiert wird, nämlich die unantastbare Würde aller Menschen, wird in anderen Teilen der Welt immer wieder verletzt. Darauf macht die diesjährige Fastenaktion aufmerksam und lädt ein zur Spende im Rahmen der Kollekte am 5. Fastensonntag. Wir bedanken uns bei allen, welche die Misereor-Aktion unterstützen. Gott segne die Geber und den Gang der Gaben.
In den markierten Ländern engagiert sich das Bischöfliche Hilfswerk Misereor (Deutschland = Sitz von Misereor). Grafik: www.misereor.de
Mehr über das Bischöfliche Hilfswerk Misereor auf www.misereor.de. Außerdem liegen Jahresberichte 2023 und Informationsflyer am Schriftenstand der Markt Rettenbacher Pfarrkirche auf.