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Kindergarten Frechenrieden

CHRONIK UNSERES KINDERGARTENS

1956

Seit 1956 befand sich der Kindergarten in der Kindergartenstraße 5. In einem anderen Raum dieses Gebäudes war von 1958 – 1966 auch die „Mittelklasse“ (3. und 4. Klasse) untergebracht.

1956 – 1969

„Tante Luise“ Bader stand dem Kindergarten als Leiterin vor.

1969

„Tante Marie-Luise“ Wassermann aus Frickenhausen übernahm die Leitung des Kindergartens bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 2009.

2009

Feier des 40-jährigen Dienstjubiläums von Frau Wassermann, zu dem sich auch sehr viele ehemalige Kindergartenkinder wieder einfanden und aufgestellt zu einer großen 40 als Überraschung für Frau Wassermann fotografieren ließen. Anschließend ging sie in den Ruhestand.

SEPTEMBER 2009

Auf Antrag der Gemeinde übernahm die kath. Kirchenstiftung unter Pfarrer Hermann Neuß die Trägerschaft des Kindergartens. Dieser wurde dadurch Teil der drei Kindergärten Markt Rettenbach, Engetried und Frechenrieden unter der Gesamtleitung von Myria Bitzer. Ziel ist es durch enge Zusammenarbeit dieser drei Einrichtungen allen Vorschulkindern die gleichen Ausgangsvoraussetzungen für die Schule zu schaffen und die Erfüllung des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplanes zu gewährleisten. Als Hausleitung steht dem Kindergarten Petra Huber aus Erkheim vor.

2014

Mit tatkräftiger Unterstützung der gesamten Elternschaft wird der Garten umgestaltet und ein extra für diesen Garten konzipiertes Spielgerät gebaut. Myria Schlögel geht in Elternzeit. Ab sofort übernimmt Michaela Holzhauser die Gesamtleitung der drei Einrichtungen.

2016

Ab September übernimmt Pfarrer Guido Beck das Amt von Pfarrer Neuß und somit auch die Leitung der Trägerschaft.

2020/2021

Bau eines neuen Kindergartens in der Hochfürststraße 24. Im Keller entsteht ein Mehrzweckraum, der gemeinsam mit dem Sportverein genutzt wird.

JULI 2021

Die Kindergartenkinder, das Team und die Eltern der Kindergartenkinder ziehen in einem Festzug in den neuen Kindergarten.

SEPTEMBER 2021

Offizielle Einweihung

15.05.2022

Tag der offenen Tür

RÄUMLICHE AUSSTATTUNG

EINGANGSBEREICH

Auf der linken Seite neben der Eingangstüre befindet sich eine Pinnwand,
welche über

  • unsere Öffnungszeiten,
  • verschiedene Angebote örtlicher Vereine,
  • Therapeuten und Fachdienste

informiert. Außerdem können Eltern dort Informationen für andere Eltern aushängen.

INFOTAFEL

An der Infotafel haben die Eltern die Möglichkeit, sich über alles Wichtige und Aktuelle die Gruppe betreffend, zu informieren. Außerdem hängt dort der wöchentliche Speiseplan für das Mittagessen aus.

Neben der Pinnwand hängen Täfelchen mit den Tagesrückblicken. Auf diesen ist ersichtlich, was die Kinder am Vortag in der Gruppe gemacht haben.

Daneben befindet sich ein Behältnis, in dem die Eltern dem Elternbeirat oder über den Elternbeirat auch uns Anregungen zukommen lassen können.

GRUPPENRAUM

Der Gruppe steht ein großer und heller Raum zur Verfügung, der in einzelne Teilbereiche aufgegliedert ist:

  • Eine großzügig angelegte zweite Ebene, die wir hauptsächlich als Puppenecke nützen oder nach Jahreszeit und Gruppenthema umgestalten
  • Verschiedenen Spielecken (z.B. Bauernhof, Bauecke)
  • Mehrere Tische für Lege-, Tisch- und Konstruktionsspielmöglichkeiten.
  • Ein Ruhebereich, der mit einem Sofa ausgestattet ist und zum Bilderbücher anschauen oder ausruhen genützt werden kann
  • In den Aufgang zur zweiten Ebene ist ein Ruheplatz integriert
  • Ein Bereich, in dem unterschiedliche Wahrnehmungserfahrungen gemacht werden können, wie z. B. Leuchttisch, Sandknete
  • Universell einsetzbare Teppiche, auf denen je nach Interesse mit Fahrzeugen gespielt oder mit diversem Konstruktionsmaterial gebaut werden kann. Dieser Raum wird auch für den Morgenkreis der Jüngsten genutzt

KÜCHE

Durch eine Schiebetüre ist der Gruppenraum mit der Küche verbunden. Diese wird sowohl für hauswirtschaftliche Tätigkeiten mit den Kindern als auch zu freien Brotzeiten und dem Mittagessen genutzt. Beim Kochen und Mittagessen genießen wir den Vorteil, dass die Kinder die Anrichte über eine kleine Treppe erreichen und dann in Erwachsenenhöhe agieren können.

KREATIVRAUM

Er schließt ebenfalls an den Gruppenraum an. Den Kindern stehen darin eine Werkbank, ein Mal- und Basteltisch, eine Staffelei und ein Trockenwagen zur Verfügung. Außerdem ist der Raum mit einem Waschbecken ausgestattet. Die Kinder können dort mit verschiedenen Materialien kreativ werden.

WERKRAUM

Diesen nützen wir gerne für gezielte Angebote, außerdem kann er von den Kindern nach Erlangen eines „Werkstattführerscheins“ selbstständig genutzt werden.

INTENSIVRAUM

Dieser ebenfalls sehr helle Raum wird für die Beschäftigung in Kleingruppen genutzt, z.B. Morgenkreis für die Älteren, Vorschulprogramm, Entenland, religiöse Einheiten.

Die Vorschulkinder können dort selbsttätig die Materialien der Lernwerkstätten nutzen. Außerdem befindet sich dort Spielmaterial für ältere Kinder z.B. Material mit filigranen Kleinteilen, die von Kindern verschluckt werden könnten. Deshalb dürfen unsere Jüngsten im Intensivraum nur in Begleitung Erwachsener spielen.

ELTERNWARTERAUM UND THERAPIERAUM

Hier können die Eltern während der Eingewöhnung warten, wenn man eine kurze Trennung vom Kind versucht. Es können dort auch Elterngespräche geführt werden. Außerdem steht er den verschiedenen Therapeuten zur Verfügung.

HYGIENEBEREICH

Den Kindern stehen dort drei Toiletten zur Verfügung. Davon entsprechen zwei der Größe für Kindergartenkinder und die dritte ist kleiner und wird oft von Kindern genutzt, die gerade lernen „sauber“ zu werden, da sie auf dieser Toilette mit den Füßen den Boden berühren können und somit Sicherheit haben. Zudem befinden sich dort ein Wickeltisch, auf dessen Liegefläche die Kinder mit einer ausziehbaren Treppe selbst gelangen können und ein Waschbecken mit vier Armaturen, jeweils zwei für größere und zwei für kleinere Kinder.

GARDEROBE

In der Garderobe hat jedes Kind seinen eigenen Platz, wo es sich an- und ausziehen kann. Dabei handeln wir nach dem Motto „So viel Hilfe wie nötig, soviel Selbständigkeit als möglich“ oder wie Maria Montessori es ausdrückte: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Über die Garderobe gelangen wir in den Garten.

GARTEN

Der Garten wird von unseren Kindern oft und gerne genützt. Hier steht ihnen ein eigens für diesen Kindergarten konzipiertes Spielgerät zur Verfügung. Es besteht aus einem Bewegungspodest und einem Werkpodest. Diese beiden Ebenen sind durch Kletterseile miteinander verbunden.

Das Bewegungspodest kann durch eine Kletterwand, eine Stammtreppe, die Kletterseile oder eine Leiter erreicht werden und zudem als Rutsche genutzt werden. Das Werkpodest kann durch eine Laderampe und die Kletterseile erreicht werden und verfügt über einen kleinen Seilzug und ein integriertes Sandsieb. Außerdem stehen den Kindern zwei Schaukeln und ein Sandkasten mit Schwengelpumpe zur Verfügung. Ein ebenerdiges Trampolin, unterschiedlich hohe Baumstümpfe zum Balancieren und Sitzen, ein Berg mit darin integrierter Rutsche geben den Kindern viele Möglichkeiten Körpererfahrungen zu machen.

Im Winter wird der Berg auch gerne zum Schlittenfahren genutzt. Die Kinder nutzen verschiedene Fahrzeuge, um die Wege abzufahren. Eine Holztafel zum Malen mit Kreide ist an der Gartenhütte angebracht. Begehrt zum Spielen sind auch die verschiedenen Holztiere.

Gemeinsam mit Kindern und Eltern haben wir einen Naschgarten angelegt und ein Tomatengerüst gebaut sowie Bäume und Stauden gepflanzt. Im Naschgarten können die Kinder verschiedene Beeren im Jahreskreislauf probieren. Zudem bepflanzen wir in Altersgruppen drei Hochbeete. Diese sind entsprechend dem jeweiligen Alter in unterschiedlichen Höhen angeordnet. Die Kinder entscheiden gemeinsam mit der Erzieherin, was sie anpflanzen wollen und verarbeiten dies dann auch zusammen.

TURNRAUM

In den im Keller gelegenen Turnraum gelangen wir über ein Treppenhaus im Eingangsbereich. Dort wird einmal wöchentlich eine angeleitete Turnstunde angeboten. Der Raum steht uns aber während der Kindergarten-Öffnungszeiten immer zur Verfügung und so können wir ihn den Kindern auch als Bewegungsbaustelle oder bei schlechtem Wetter als Gartenersatz anbieten.

KINDER UND GRUPPE

Wir sind eine eingruppige Einrichtung und betreuen eine altersgemischte Gruppe mit Mädchen und Jungen im Alter zwischen 2,5 und 6 Jahren.

Unser Kindergarten ist für 29 Kinder ausgerichtet, die von drei Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen betreut werden.

Wir legen sehr viel Wert darauf, dass sich die Kinder bei uns wohlfühlen und achten auf ein wertschätzendes, tolerantes und mitfühlendes Miteinander in der Gruppe.

Sehr wichtig ist es uns auch, die Kinder für die Schöpfung zu sensibilisieren, indem wir sie viele Naturerfahrungen machen lassen.

Außerdem orientieren wir uns sehr an den 5 Säulen des Kneipp-Konzeptes Bewegung, Ernährung, Heilkräuter, Wasser und Lebensordnung. Wir versuchen auch täglich, eine Wasseranwendung zu machen. 

ALLGEMEINE AKTIONEN IM KINDERGARTENALLTAG

GEBURTSTAGSFEIER

Die Geburtstage aller Kinder werden bei uns gefeiert. Der Ablauf des Festes steht unter einem jährlich wechselnden Motto.

NAMENSTAGSFEIER

Im Stuhlkreis darf sich das Namenstagskind in die Kreismitte auf einen geschmückten Platz setzen. Es werden u.a. Lieder gesungen und ein Namenstags-Spiel gespielt. Dazu erhält jedes Kind ein kleines Geschenk.

KOCHEN

Auch hauswirtschaftliche Tätigkeiten sind uns wichtig. Deshalb kochen wir bei Gelegenheit oder bereiten ein gesundes Frühstück mit den Kindern zu. Bei diesem Frühstück gibt es auch mal Müsli, Gemüse mit Dip, Marmeladen- und Honigbrote oder wir kochen einfache Gerichte, bei denen die Kinder gut mithelfen können, z.B. Gemüsesuppe oder Obstsalat. Unsere Kücheneinrichtung, die so konzipiert ist, dass die Kinder auf einem Podest die optimale Arbeitshöhe haben, ist dafür sehr hilfreich.

ICH-MAPPE

Das Kind erlebt viel im Kindergarten. Es spielt nicht nur allein und mit anderen Kindern, es nimmt auch an vielen Beschäftigungs- und Förderangeboten und an vielen Aktionen teil. Wir möchten die Erfahrungen und Erlebnisse des Kindes in der Gruppe aufgreifen, Bilder und andere Dinge sammeln und in einer lebendig gestalteten Ich-Mappe zusammenstellen.

Unsere Absicht ist es, das Kind zu ermutigen und sein Selbstbewusstsein zu stärken. Die Mappe dient also dazu, seine Kindergartenerlebnisse und Entwicklungs- und Lernfortschritte zu dokumentieren. Die Kinder haben erfahrungsgemäß viel Freude daran und sind stolz auf ihre Erlebnisse und Werke. Sie lieben es, die Mappen immer wieder zu betrachten und fangen an, sich an Dinge und Situationen zu erinnern, die eigene Entwicklung bewusst zu erleben und davon zu erzählen: „Schau, da war der Peter noch in unserer Gruppe. Da war ich noch so klein.“ Die Mappe soll für Kind und Eltern zugänglich sein und dient auch als Grundlage für Elterngespräche. Am Ende der Kindergartenzeit bekommt das Kind seine Mappe mit nach Hause.

Portfolios, die die Kinder aus einer anderen Einrichtung (z.B. Krippe) mitbringen, werden weitergeführt, um den Kindern den Übergang zu erleichtern.

SPIELZEUGTAG

Jedes Kind darf einmal im Monat ein Spielzeug von zu Hause mitbringen und den Tag dafür selbst auswählen. Dies vermerkt es dann selbst in einer Liste. Auf diese Weise entwickeln die Kinder ganz nebenbei ein Gefühl für die Zeit (ich muss noch so viele Tage warten, bis der neue Monat anfängt). Jüngere Kinder, denen es noch schwerfällt, sich von ihrem Kuscheltier zu trennen, dürfen dieses jedoch selbstverständlich täglich mitbringen, damit ihnen der Übergang Elternhaus-Kindergarten erleichtert wird.

TURNEN

Einmal wöchentlich gehen wir zum angeleiteten Turnen. Die Turnhalle steht den Kindern jedoch auch öfter zur Verfügung.

ENTENLAND

Eine jährlich wiederkehrende gezielte Beschäftigung ist „Entdeckungen im Entenland.“ Daran nehmen beispielsweise die mittleren Kinder teil.

Im Mittelpunkt dieses Konzepts steht:

  • Das Kennenlernen von Farben und Präpositionen
  • Das Kennenlernen von ebenen Formen, auch in Kombination mit Farben
  • Genaueres Kennenlernen und Vertiefen von Zahlen, Würfeln und Simultanerfassung

Dies alles entdecken die Kinder mit Hilfe eines kleinen Entenkindes, das durch seine Neugier und seinen Entdeckungsdrang Vorbild für die Kinder ist.

VORSCHULE

Für die Vorschulkinder besteht die Möglichkeit, die Zahlenwerkstatt oder Sprachwerkstatt zu besuchen. Zwei Mal wöchentlich wird dies als gezielte Beschäftigung angeboten. Dabei kommen auch Elemente aus „Entdeckungen im Zahlenland“ vor. Im Mittelpunkt dieses Konzepts für die frühe mathematische Bildung steht der Aufbau des Zahlenbegriffs mit all seinen Aspekten.

Außerdem verwenden wir Elemente aus dem „Würzburger Sprachmodell“, um die Kinder auf das Lese- und Schreibenlernen vorzubereiten. Dabei üben die Kinder das genaue Hinhören, Geräusche zuordnen, das Richtungshören, reimen, Sätze und Wörter zerlegen sowie die sprachliche Merkfähigkeit. Also alles Dinge, die für den späteren Schrifterwerb notwendig sind.

Die Kinder können die verwendeten Materialien, sehr viele aus dem Montessori-Bereich, jederzeit selbstständig holen und sich damit beschäftigen. Hier steht ihnen der Intensivraum zur Verfügung.

Außerdem gestalten die Vorschulkinder einen Jahres-Kalender und bekommen monatlich Ordneraufgaben. Diese beinhalten z.B., dass sie Aufgaben aus verschiedenen Spielbereichen eigenverantwortlich erledigen sollen.

TAGESABLAUF

SO KANN EIN TAG IM KINDERGARTEN AUSSEHEN

Während der Frühdienstzeit kommen die ersten Kinder, die hierfür angemeldet sind, in den Kindergarten. In der allgemeinen Bringzeit trudeln dann auch die restlichen Kinder im Kindergarten ein. Dabei ist es uns wichtig, dass sie bis zur Gruppenzimmertüre gebracht werden und uns mit Handschlag begrüßen, denn damit beginnt unsere Aufsichtspflicht und wir nehmen sie bewusst wahr.

Die Kinder beschäftigen sich zunächst am Tisch und können dann je nach Interesse in den Ecken spielen. Kurz vor Ende der Spielzeit kündigen wir dies an, um fünf Minuten später die erste Freispielzeit mit dem Aufräumlied zu beenden.

Wenn die Bringzeit zu Ende ist, machen wir einen Morgenkreis.

Hierbei treffen sich alle Kinder der Gruppe mit Sitzpolstern in einem Kreis. Wir singen gemeinsam ein Begrüßungslied und jedes Kind darf sein Bild an die Magnetwand pinnen, wenn sein Name im Lied erwähnt wird. Wir besprechen gemeinsam, wer heute alles da ist, welche Kinder fehlen. Im Morgenkreis werden die Geburtstage und Namenstage gemeinsam gefeiert. Ansonsten trennt sich die Gruppe nach dem gemeinsamen Lied. Die jüngeren Kinder bleiben in der Gruppe und gestalten zusammen einen Stuhlkreis mit z.B. einer Bilderbuchbetrachtung, Sing- und Bewegungsspielen, Klanggeschichten, religiösen Einheiten, Liedern. Die älteren Kinder gehen in den Intensivraum und tun dasselbe. So kann, was Inhalt und Intensität angeht, auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Kinder eingegangen werden.

Danach ist Freispiel angesagt. Die Kinder können sich aussuchen, wo, womit, wie lange und mit wem sie spielen wollen. Um möglichst harmonisch spielen zu können, sind jedoch auch einige Regeln notwendig, die den Umgang miteinander erleichtern. So dürfen beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl von Kindern in die einzelnen Spielecken. Dies regeln die Kinder mittels einer Magnettafel selbständig. An dieser Tafel ist ersichtlich, wie viele Kinder in den einzelnen Spielbereichen spielen können und ob noch Plätze frei sind. Die Kinder können dann ihr Foto im gewünschten Bereich anbringen. Den älteren Kindern stehen mehr Räume zur Verfügung, da in diesen Räumen auch Spielmaterial zu finden ist, welches für die jüngeren nicht geeignet ist, z. B. wegen verschluckbarer Kleinteile.

Während der Freispielzeit finden auch verschiedene Angebote in altersentsprechenden Kleingruppen statt, z. B. Entenland, Vorschulkinderangebot, Turnen.

In dieser Zeit bieten wir den Kindern auch verschiedene allgemeine Angebote an,
z.B. Bastelarbeiten, Experimente, Kochen usw., die im Bezug zu unserem gegenwärtigen Projekt stehen und den Kindern Abwechslung und individuelle Förderung bieten.

Während der Freispielzeit haben die Kinder auch die Möglichkeit, frei zu entscheiden, wann und mit wem sie die Brotzeit einnehmen möchten. Ein großes Anliegen ist es uns jedoch, dass das Kind von zuhause eine gesunde Brotzeit mitbringt und auf Milchschnitte oder ähnliches möglichst verzichtet wird.

Nach dem Aufräumlied wissen alle Kinder, dass die Freispielzeit beendet ist und dass es jetzt ans Aufräumen geht. Jeder räumt sein Spielmaterial auf und hilft den anderen Kindern noch mit.

Wenn es das Wetter zulässt, gehen wir danach in den Garten, wo die Kinder selbständig spielen können, sich austoben dürfen und ihrem Bewegungsdrang an der frischen Luft nachgehen können. Dann beginnt die Abholzeit. Dabei ist es uns sehr wichtig, dass sich die Kinder von uns persönlich mit Handschlag verabschieden, um so den genauen Überblick zu behalten.

Danach beginnt der Mittagsdienst. In unserer Einrichtung wird an den langen Tagen warmes Mittagessen angeboten, das in Warmhalteboxen zu uns in die Einrichtung gebracht wird. Die Kinder können, bedingt durch die Höhe des Podests auf der Anrichte, selbst ausschöpfen und dann mit dem gefüllten Teller zu ihrem Platz zurückkehren.

Danach ist an den Tagen, an denen ganztägig geöffnet ist, Mittagsruhe. Wir achten darauf, dass dabei nur ruhigen Beschäftigungen nachgegangen wird oder bieten an, dass sich die Kinder auf Matratzen zurückziehen können und Musikhören können.

Montag und Mittwoch ist der Kindergarten ganztägig geöffnet.

An den anderen Tagen bringen die Kinder eine weitere Brotzeit mit. Sie werden dann ganz individuell abgeholt.

Am Nachmittag stehen den Kindern auch alle Räume zur Verfügung und wir nutzen nach Möglichkeit intensiv den Garten oder gehen in den Turnraum.